Forschungszentrum Borstel
Forschungszentrum Borstel

DZL-Labor für Design-Based Stereology

Chronisch-entzündliche Lungenerkrankungen, wie z.B. Asthma bronchiale oder COPD, sind durch histopathologische Veränderungen der Atemwege (Airway Remodelling bei Asthma) oder den Verlust an für den Gasaustausch zuständige Alveolen (Emphysem bei COPD) gekennzeichnet. Um die Standards zur quantitativen Erfassung solcher histopathologischen Veränderungen der Lungenstruktur den neuesten methodischen Erkenntnissen anzupassen und international zu harmonisieren, wurden durch eine von der American Thoracic Society und der European Respiratory Society eingerichteten Task Force dezidierte Empfehlungen zum methodischen Vorgehen ausgesprochen (siehe Hsia et al. AJRCCM 2010). An der Formulierung dieser Research Policy waren mit Prof. Dr. M. Ochs (BREATH, MHH) und Prof. Dr. H. Fehrenbach (ARCN, FZB) die den Bereich Mikroskopie der Platform Imaging koordinierenden PIs maßgeblich beteiligt.

Das DZL-Labor für Design-Based Stereology bietet Wissenschaftler/innen des DZL beratende Unterstützung bei der Ausarbeitung des experimentellen Designs quantitativ-histologischer Studien an. Zusätzlich wird in Form von Laboraufenthalten die Möglichkeit geboten, eigenes Material adäquat für eine quantitativ-histologische Analyse vorzubereiten, und so die praktische Etablierung der Methodik im eigenen Labor erleichtert.

Abbildung 1: Schnitt durch die Wandung eines Atemwegs der Maus mit PAS-angefärbten Becherzellen; überlagert ein Testsystem zur stereologischen Bestimmung der Menge an gespeichertem Mukus sowie der von Becherzellen eingenommenen Basalmembranfläche.

 


Leitung: 

 

Technische Mitarbeiterin:

 

* finanziert bzw. teilfinanziert aus DZL-Fördermitteln