Forschungszentrum Borstel
Forschungszentrum Borstel

Netzwerke National

Leibniz Forschungsverbünde

Leibniz-Forschungsverbünde (LFV) bearbeiten aktuelle wissenschaftlich und gesellschaftlich relevante Fragestellungen inter- und transdisziplinär.
Die Forschungsverbünde sind mit einer Perspektive von fünf bis fünfzehn Jahren angelegt und offen für die Zusammenarbeit mit Universitäten, anderen außeruniversitären Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen sowie ausländischen Forschungsgruppen.
Das FZB ist zur Zeit Partner in den folgenden Verbünden:

Dem LFV „INFECTIONS´21 – Transmission Control of Infections in the 21th Century“ zur Kontrolle, Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten kommt besondere Bedeutung zu, da dieser Verbund durch das FZB koordiniert wird und durch die Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen der Förderlinie „Strategische Vernetzung“ gefördert wird. Das interdisziplinäre Projekt, an dem 14 Leibniz-Institute und drei externe Partner beteiligt sind, wird ab Januar 2015 für vier Jahre mit einem Gesamtvolumen von 600.000 Euro unterstützt.

Leibniz-WissenschaftsCampus Kiel

Der Leibniz-WissenschaftsCampus ist ein zukunftsweisendes Modell der regionalen Zusammenarbeit zwischen Leibniz-Einrichtungen und Hochschulen. Als gleichberechtigte Partner bearbeiten diese klar definierte Fragestellungen, entwickeln dazu eine gemeinsame Strategie und interdisziplinäre Forschungsansätze. WissenschaftsCampi bieten ideale Voraussetzungen, um gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu bearbeiten, Forschungsbereiche weiter zu entwickeln und somit  Profil und Sichtbarkeit der Standorte zu erhöhen.

Der Leibniz-WissenschaftsCampus „Evolutionary Medicine of the Lung“ (EvoLUNG) erhält in den vier Jahren von 2016 bis 2020 eine Förderung von insgesamt rund 4 Millionen Euro, davon 1,2 Millionen von der Leibniz-Gemeinschaft und 0,5 Millionen vom Land Schleswig-Holstein.  FZB,  CAU und das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön (MPI-EB) sind Träger des Verbundes. Ziele des neuen WissenschaftsCampus EvoLUNG sind die interdisziplinäre Erforschung von schweren Lungenerkrankungen anhand evolutionswissenschaftlicher Methoden gefolgt von der Entwicklung neuer Therapien für Erkrankungen wie Asthma, Tuberkulose, Mukoviszidose oder chronische Bronchitis.