Forschungszentrum Borstel
Forschungszentrum Borstel

Partner

Zahlreiche Partner unterstützen die Forscher in ihrer Arbeit wie z.B. im Bereich Intellectual Property (IP) und Wissenstransfer, vertreten wissenschaftspolitische Interessen oder kooperieren mit den Forschergruppen des Zentrums.

Leibniz-Center Infection

Das Forschungszentrum Borstel ist neben dem Bernhard-Nocht-Institut (BNI) und dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) Gründungsmitglied des Leibniz-Center Infection (LCI). Die drei Institute sind Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft mit einer jeweils klaren infektionsbiologischen Mission. Während sich das FZB auf bakteriell verursachte Lungenerkrankungen wie die Tuberkulose fokussiert, widmet sich das BNI der Erforschung von Tropenkrankheiten, insbesondere den Parasitosen, und das HPI Viruserkrankungen des Menschen. Zusammen beschäftigen die drei Institute etwa 1.000 Personen, hiervon rund 300 Wissenschaftler/innen. Das Leibniz-Center Infection (Flyer)hat zum Ziel, inventive und innovative infektionsbiologische Grundlagenforschung im Raum Hamburg/Schleswig-Holstein zu fördern. Es sollen wissenschaftliche und methodische Schnittmengen erkannt, kooperative Forschungsvorhaben initiert und verbesserte Verwertungsmöglichkeiten für Forschungsergebnisse geschaffen werden.

Leibniz-Graduiertenschule "Infections"

Leibniz-Gemeinschaft

Das Forschungszentrum Borstel ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Die Leibniz-Gemeinschaft ist der Zusammenschluss von derzeit 87 wissenschaftlich, rechtlich und wirtschaftlich eigenständigen Forschungsinstituten und wissenschaftlichen Serviceeinrichtungen in Deutschland und damit eine der großen deutschen Wissenschaftsorganisationen. Alle Leibniz-Einrichtungen sind auf thematisch definierten, zukunftsweisenden Forschungsfeldern tätig, die von überregionalem gesamtstaatlichen Interesse sind. Das konsequente, transparente und streng externe Evaluierungsverfahren ist ein Alleinstellungsmerkmal der Leibniz-Gemeinschaft im Vergleich mit anderen universitären wie außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland.

Robert-Koch-Institut und DZK

Das Robert Koch-Institut dient – als wissenschaftlich-medizinische Leitinstitution der Bundesregierung – der Bekämpfung von Infektionskrankheiten und der Analyse gesundheitlicher Trends in der Bevölkerung.

Im Bereich Infektionsschutz berät das Robert Koch-Institut aufgrund der gesetzlichen Vorgaben primär die Fachöffentlichkeit und die Politik.

Fragen der Epidemiologie der Tuberkulose sowie deren Kontrolle werden gemeinsam mit dem Forschungszentrum Borstel, (NRZ für Mykobaktereien) und dem Deutschen Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) erarbeitet.

Universität zu Lübeck und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Das FZB und die Universitäten Schleswig-Holsteins verbindet eine seit Jahrzehnten aufgebaute Zusammenarbeit, die in mehreren Kooperationsverträgen zur Forschung und Lehre ihren formellen Ausdruck findet.

Auf wissenschaftlicher Ebene sind das FZB und die Universitäten Partner u.a. in den Deutschen Gesundheitszentren für Infektions- und Lungenforschung, im Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces“ und zudem verbunden über die Liaisongruppe Zelluläre Pneumologie (Universität Lübeck, Prof. Cordula Stamme) und die Liaisongruppe Autoimmunität der Lunge (Prof. Dr. Xinhua Yu (FZB), Prof. Dr. Gabriela Riemekasten (Univ. Lübeck).

Norddeutscher Verbund für Strukturbiochemie

Im April 2005 wurde zwischen der Universität Hamburg mit ihrem interdisziplinären Schwerpunkt "Strukturbiochemie", der Universität Lübeck mit ihrem Institut für Biochemie und dem Forschungszentrum Borstel dieser Verbund gegründet.

Zielsetzung:
gemeinsame Nutzung apparativer Ressourcen und deren räumliche , personelle und sächliche Infrastruktur sowie Methoden und Techniken für die Struktur-Funktions-Analyse von Biomolekülen in Forschung und Lehre
insbesondere der Einsatz der Synchrotronstrahlung mit den bei DESY installierten Speicherringen DORIS und PETRA sowie Vakuum Ultraviolett (VUV)-Quellen unter künftiger Nutzung des Europäischen Röntgenlasers (XFEL).
Erarbeitung eines Konzepts zu einem interdisziplinären Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkts auf dem Gebiet der Strukturbiochemie / Biophysik.

Forschungsportal Immunologie Hamburg

Das Forschungsportal Immunologie Hamburg fasst die Aktivitäten der beteiligten akademischen Institute, der Forschungsinstitute und mittelständischen Unternehmen zusammen, als Voraussetzung für ein erfolgreiches wissenschaftliches und wirtschaftliches Netzwerk.

helminGuard - Medikamententests an lebenden Würmern

Entdeckung neuer Wirkstoffe gegen parasitäre Würmer - Beurteilung immunmodulatorischer Medikamenten-Nebenwirkungen - Bedarfsgerechte in vitro-Untersuchung und Lieferung von Schistosomen / Materialien zu Forschungszwecken und Impfstoffentwicklung

Ascenion

Ascenion unterstützt das FZB im professionellen Umgang mit seinem geistigen Eigentum. Kommerziell interessante Erfindungen, Materialien und Know-how sollen frühzeitig entdeckt und angemessen durch Patente geschützt werden. Des weiteren ist Ascenion dem FZB behilflich geeignete Industriepartner zu identifizieren, Lizenz- sowie Kooperationsverträge sicher zu verhandeln sowie potentiellen Firmengründern auf dem Weg in die Selbständigkeit zur Seite zu stehen.

EURICE

Die Eurice GmbH bietet dem FZB umfassende Unterstützung bei der Planung und Durchführung internationaler EU-Forschungsprojekte.
Das Angebot umfasst Beratung und Begleitung von der ersten Projektidee bis zum erfolgreichen Projektabschluss.