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Medizinische Klinik

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Ambulanz für Allergologie

In der Ambulanz für Allergologie unter der Leitung von Frau Prof. Dr. med. Uta Jappe (Ermächtigung für pädiatrische Allergologie - Frau Dr. med. Gabriele Berger, Herr Dr. med. Ulf Greinert) werden Erwachsene und Kinder mit pneumologischen und allergischen Erkrankungen untersucht und behandelt. Dazu gehören allergische Atemwegserkrankungen wie allergische Rhinitis (Heuschnupfen) und Asthma sowie Allergien gegen Insektengifte, Medikamente und Nahrungsmittel. 

Die verschiedenen Testverfahren auf neuestem Stand helfen dabei, die Ursache der jeweiligen Allergie zu bestimmen und zeigen die Möglichkeiten einer individuellen Behandlung auf. Dabei wird zur Diagnostik neben einer speziellen Anamneseerhebung des Patienten und der Familie in-vitro-Untersuchungen (Laboruntersuchungen) einschließlich spezieller Phasen bizellulärer Stimulationstests für die Diagnostik eingesetzt.

Aufgrund der Tatsache, dass die Ambulanz mit dem Forschungszentrum verknüpft ist (Forschungsgruppe Klinische molekulare Allergologie), stehen zusätzliche diagnostische Verfahren zur Verfügung, die größtenteils andernorts noch gar nicht eingesetzt werden können. Die klinische Diagnostik wird durch konkunktivale, nasale und bronchiale Provokationen sowie Hauttests (Prick-, Intrakutan-, Epikutantests) ergänzt. Zur erweiterten Diagnostik bei Nahrungsmittelallergie werden offene und doppelblind-placebo-kontrollierte orale Provokationstestungen verwendet. Dasselbe gilt für die Untersuchungen bei Arzneimittelallergie.

Die antiallergische Therapie erfolgt leitliniengerecht sowie in Zusammenarbeit mit dem Studienzentrum, in welchem klinische Studien mit neuesten Therapeutika bzw. auf der Basis neuester Therapiekonzepte den Patienten angeboten werden können. Die spezielle Immuntherapie gegen Allergien (Hyposensibilisierung) wird in der Medizinischen Klinik Borstel eingeleitet, kann dann aber wohnortnah bei einem niedergelassenen Arzt fortgeführt werden.

Leistungsspektrum

  • Allergische Atemwegserkrankungen (Heuschnupfen, Asthma bronchiale)
  • Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie, Ganzkörperbodyplethysmographie, Oszillometrie, Messung der Diffusionskapazität, Provokationstestungen: Laufbandbelastung, Histaminprovokation)
  • Allergische Hauterkrankungen (Neurodermitis, Urtikaria (Nesselsucht))
  • Nahrungsmittelallergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Nahrungsmittelprovokationen (DBPCFC)
  • Medikamentenunverträglichkeiten
  • Insektengiftallergien
  • Allergielabor (Prick-, Epikutan-, Intrakutan-, CAP-Testung (IgE-Detektion))
  • Allergieberatung durch qualifizierte Diätassistentinnen
  • Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung / "Allergieimpfung") 

Vernetzung

Die Ambulanz für Allergologie/ pädiatrische Allergologie ist Teil der Interdisziplinären Allergieambulanz des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck in Zusammenarbeit mit der Medizinischen klinik III in Lübeck, den Universitätskliniken für Dermatologie, Kinder-/ Jugendmedizin, HNO-Krankheiten. Des Weiteren besteht eine Kooperation mit dem Netzwerk "Schweres allergisches Asthma" (Netzwerk SAA). Die Allergieambulanz ist des Weiteren Bestandteil des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL).

Veranstaltungen

Regelmäßige allergologische Veranstaltungen sind das Allergiekolloquium "Update Allergologie" des Foschungszentrums Borstel im Frühjahr sowie das Lübecker Allergiesymposium im Herbst. Des Weiteren sind die Ärzte der Ambulanz an den Universitäten Lehrende sowie im Studentenunterricht vor Ort tätig.