Pressemitteilungen 2019

Über den Tellerrand schauen: Dank Förderzusage können Borsteler Auszubildende auch weiterhin internationale Berufserfahrungen sammeln

Große Freude bei der Ausbildung am Forschungszentrum Borstel: Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) hat im Mai dieses Jahres eine weitere Förderung für das Erasmus+ Programm „Auszubildende Biologielaboranten arbeiten in europäischen Labors“ für die nächsten zwei Jahre bewilligt.

Die Fördersumme beläuft sich auf 31.000 € und eröffnet den Auszubildenden am FZB die Möglichkeit, einen Monat in einem Labor im europäischen Ausland zu arbeiten und dort Erfahrungen für die berufliche Zukunft zu sammeln. Dies ist wichtig, da internationale Berufserfahrungen heutzutage immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils sind und ein Aufenthalt im Ausland eine sehr gute Option darstellt, internationale Berufskompetenz zu erwerben.

Das Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum nimmt bereits seit 15 Jahren an diesem Programm teil. „Wir sind überzeugt davon, dass der Auslandsaufenthalt für unsere angehenden Biologielaboranten eine große Bereicherung für ihren beruflichen Werdegang darstellt. Unsere Azubis berichten immer sehr begeistert von dieser Zeit und den neuen Einblicken, die sie gewonnen haben,“ stellt Prof. Arnd Petersen, Leiter der Ausbildung am FZB, fest. „Die internationale Zusammenarbeit auf diesen Gebiet halten wir gerade zu Zeiten des bröckelnden Europas und des egoistischen Denkens einiger Staaten für enorm wichtig und möchten hier weiterhin aktiv entgegenwirken.“

Arnd Petersen und sein Mitarbeiter Michael Wöhlke waren in der letzten Förderperiode ebenfalls als Ausbilder in Valencia bzw. in Stockholm, um  Erfahrungen mit den dortigen Mitarbeitern auszutauschen, neue Methoden zu lernen und weitere Institutionen als Zielorganisationen zu gewinnen.

Die Ausbildung zum Biologielaboranten gliedert sich am FZB auf in eine einjährige Grundausbildung in den Bereichen Laborkunde, Chemie, Chromatografie, Hämatologie, Histologie, Tierversuchskunde, Molekularbiologie, Mikrobiologie, Serologie und Zellkulturtechnik und einen anschließenden praxisorientierten Teil, bei dem die Auszubildenden in unterschiedlichen Forschungslaboratorien auf dem Campus arbeiten. Begleitet wird diese praktische Arbeit durch den Berufsschulunterricht in Lübeck. „Biologielaborantinnen und Biologielaboranten sind auf dem Arbeitsmarkt momentan sehr gefragt, da sie hochqualifizierte Fachkräfte für Forschung, Produktion und Prüflaboratorien sind“, so Arnd Petersen. „Dank unserer Ausbildung und dem Erasmus+ Programm sind unsere Azubis bestens für die Zukunft gewappnet.“

Kontakt:

Prof. Dr. Arnd Petersen
Leiter der Ausbildung
Forschungszentrum Bostel, Leibniz Lungenzentrum
Tel: 04537 / 188-2610
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen zu unseren Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie hier!

Über Erasmus+

Erasmus+ ist das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (2014-2020). Im Zentrum von Erasmus+ steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Das Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung voranbringen. In Deutschland ist die NA beim BIBB für die Umsetzung von Erasmus+ für den Bereich der Berufsbildung und der Erwachsenenbildung zuständig