Dr. Yassir Shuaib vom Forschungszentrum Borstel Leibniz, Lungenzentrum (FZB) erhielt in diesem Jahr den Doktorandenpreis der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie. Yassir Shuaib wurde gemeinsam mit zwei weiteren Kolleg*innen für seine Leistung im Rahmen seiner Doktorarbeit „Tuberculosis in animals and humans in Eastern Sudan and the genetic diversity among clinical strains of Mycobacterium tuberculosis complex lineage 3“ ausgezeichnet.

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Jeden Monat würdigt die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) eine herausragende Publikation, die von den DGHM-Mitgliedern in den letzten drei Monaten hochrangig publiziert wurden. Auf diese Weise möchte die wissenschaftliche Fachgesellschaft relevante Forschungsergebnisse einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Innovationskraft steigern, Fachkräftemangel vorbeugen, Synergien nutzen. Schleswig-Holstein verfügt über ein enormes Forschungs- und Entwicklungspotenzial. Und über viele Möglichkeiten, im Land zwischen den Meeren Wertschöpfungsketten von der Grundlagenforschung bis zur Technologieentwicklung abzubilden. Die Einrichtungen der Spitzenforschung in Schleswig-Holstein rücken dazu jetzt enger zusammen. In dieser Woche begründeten sie mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung die „Allianz für Spitzenforschung in Schleswig-Holstein“.

Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität vom 29.05.2020

Der Allianz gehören 14 Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) an. Ziel des neuen Verbunds ist der Aufbau inter- und transdisziplinärer Kooperationen und eine intensive Zusammenarbeit bei übergreifenden Forschungs- und Organisationsthemen. So sind neuartige Formen der gemeinsamen Nachwuchsförderung, der Aufbau eines Dual-Career-Netzwerkes, die gemeinsame Nutzung von Forschungsplattformen sowie die Einbindung von Stakeholdern und die Etablierung von Think Tanks für aktuelle Fragestellungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geplant.

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Der Tuberkulose-Erreger Mycobacterium tuberculosis kann sich im Verbund besser schützen und so länger in der Luft am Leben bleiben. Das ergab eine Studie des Leibniz-Forschungsverbundes INFECTIONS, die am Montag im Fachjournal “Scientific Reports” veröffentlicht worden ist.

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Dank der positiven Entscheidung der Leibniz-Gemeinschaft kann das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk des Forschungszentrums Borstel Leibniz Lungenzentrum (FZB), der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU Kiel) und des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön (MPI Plön) seine Arbeit für weitere vier Jahre fortführen. Ziel des Leibniz-WissenschaftsCampus "Evolutionary Medicine of the Lung (EvoLUNG)" ist es, durch die Erforschung evolutionärer Prozesse ein besseres Verständnis der Entstehung von Asthma, chronisch obstruktiver Lungenkrankheiten (COPD) und Tuberkulose zu erhalten und daraus neue Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten zu entwickeln.

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