Große Freude am Forschungszentrum Borstel: Der Rotary Club Bad Segeberg setzt sich für die Förderung des Wissenschaftsnachwuchses ein und spendet 2.500 Euro an das Schullabor auf dem Campus.

Bereits seit dem Jahr 2002 haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 13. die einzigartige Möglichkeit in den Labors des Forschungszentrums selber zu experimentieren und Gelerntes praktisch zu begreifen. Das Ziel: Den Nachwuchs für Naturwissenschaften zu begeistern und auf diese Weise dem Nachwuchsmangel in den Bereichen Chemie, Biologie, Biochemie und Molekularbiologie entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der umliegenden Schulen wurde in den letzten Jahren ein an die Lehrinhalte angepasstes und modular aufgebautes Angebot entwickelt. Dank der finanziellen Unterstützung können nun Verbrauchsmittel angeschafft werden, um den Schülerinnen und Schülern auch weiterhin abwechslungsreiche und spannende Experimente anzubieten.

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und möchten dem Rotary Club und seinem Präsidenten Prof. Peter Zabel von ganzem Herzen danken,“ so Prof. Arnd Petersen, Leiter der Ausbildung am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum. „Das Angebot des Schullabors ist für die Schulen kostenlos und wird sehr gut angenommen. Diese Spende ist eine wichtige Hilfe, um unsere Arbeit im Schullabor aufrechtzuerhalten.“

Ein internationales Konsortium unter der Leitung des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum, hat erstmals die weltweite Populationsstruktur und Verbreitung opportunistischer, multiresistenter Krankheitserreger des Stenotrophomonas maltophilia-Komplexes untersucht. Die jetzt in Nature Communications veröffentlichte Studie liefert ein systematisches Verständnis der globalen Phylogenie von S. maltophilia-Stämmen und ermöglicht eine effiziente Überwachung auf der Grundlage eines neu entwickelten genomischen Klassifikationssystems.

>

Radiointerview mit Prof. Stefan Niemann, Leiter der Forschungsgruppe "Molekulare und Experimentelle Mykobakteriologie" und stellvertretender Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Mykobakterien am FZB.


Dienstag, 24.03.2020| 14:25 | rbb PRAXIS
Mit dem genetischen Fingerabdruck gegen Tuberkulose
Am Dienstag ist Welt-Tuberkulose-Tag. Mit 10 Millionen Neuerkrankungen jedes Jahr und 1,5 Millionen Toten ist Tuberkulose bisher die tödlichste Infektionskrankeit. Über ein Projekt von deutschen Forschern zur Bekämpfung der Krankheit berichtet Anna Corves aus der rbb PRAXIS.

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/rbb_praxis/202003/24/424259.html

H. G. Fehrenbach. Machtmissbrauch in der Wissenschaft. Fünf Mythen.
Forschung & Lehre, Ausgabe 4/20: 322-324.

Seit 2017 haben mehrere Fälle von Machtmissbrauch gegenüber Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern eine hohe Aufmerksamkeit für das Thema ausgelöst. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat sich in ihrem 2019 verabschiedeten neuen Kodex zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis deutlich zum Thema positioniert, über das gleichwohl in der wissenschaftlichen Community mehr oder weniger weit verbreitete Mythen bestehen. Eine Analyse*.

(Basierend auf dem Impulsreferat vom 6. Februar 2020 im Rahmen des Ombudssymposium in Berlin)

 

 

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind die Kapazitäten für Röntgenuntersuchungen begrenzt. Die gesetzlich vorgeschriebenen Erstuntersuchungen von erwachsenen Flüchtlingen, zu der eine körperliche Untersuchung und eine Thorax-Röntgenaufnahme zum Ausschluss einer Tuberkulose zählt, können von den niedergelassenen Radiologen aktuell nicht im ausreichenden Maße durchgeführt werden. Die Medizinische Klinik Borstel hat kurzfristig weitere Kapazitäten in der Röntgenabteilungen der Medizinischen Klinik geschaffen, um diesen Engpass zu überbrücken und um Röntgenreihenuntersuchungen für Erstaufnahmeeinrichtungen durchzuführen.

>