Große Freude bei den 14 Leibniz-Instituten und den externen Partnern des Leibniz Forschungsverbunds INFECTIONS´21. Dank der Förderzusage der Leibniz-Gemeinschaft kann der interdisziplinäre Forschungsverbund seine Arbeit weiterführen und auch in Zukunft die gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Herausforderungen, die Infektionskrankheiten darstellen, in der notwendigen wissenschaftlichen Breite angehen.

>

In diesem Jahr wurden gleich zwei Ärzte der Medizinischen Klinik Borstel, Leibniz Lungenzentrum von dem deutschen Nachrichtenmagazin FOCUS als absolute Experten Ihres Fachgebietes ausgezeichnet:

Prof. Dr. Uta Jappe, Oberärztin der Medizinischen Klinik Borstel und Leiterin der Forschungsgruppe Klinische und Molekulare Allergologie am FZB, ist auch 2019 erneut auf der Liste der besten Ärztinnen und Ärzte vertreten. Sie wurde als Top-Medizinerin für Ihre herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Allergologie mit dem Therapieschwerpunkt Nahrungsmittelunverträglichkeiten ernannt.

>

Auch in diesem Jahr ist das Forschungszentrum Borstel wieder als Team beim Stadtradeln für den Kreis Segeberg registriert. Das FZB ist als „offenes Team“ gestartet und bekommt die zusätzliche Unterstützung der „Family& Friends“ wie z.B. der DLRG Itzstedt. Zudem werden auch alle Kilometer gezählt, die bei fleißigen Familienausflügen der Beschäftigten gesammelt werden. Teilnehmen kann hier jede/r, der/ die im Kreis Segeberg wohnt, arbeitet, einem Verein  angehört oder eine (Hoch-) Schule besucht.

>

Voller Lob zeigten sich Ausbildungsleiter, Berufsschullehrer und IHK Vertreter bei der Verabschiedungsfeier der insgesamt 19 Biolaboranten im Gartensaal des Herrenhauses in Borstel. Nicht nur, dass die Absolventen vorzeitig nach nur drei Jahren ihre Ausbildung nach bestandener Prüfung beenden, es gelang dem gesamten Jahrgang mit herausragend guten Leistungen. Es gab keine Note unter zwei und gleich mehrere sogar mit einer eins vor dem Komma.

>

Gegenwärtig werden verschiedene Methoden zur Erkennung, Behandlung und Verfolgung der Tuberkulose (TB) eingesetzt, die alle durch die Sequenzierung des gesamten Genoms der TB-Erreger ersetzt werden könnten. Zu diesem Ergebnis gelangte ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Conor Meehan vom Institut für Tropenmedizin Antwerpen (ITM), welches nun in der aktuellen Ausgabe der Nature Reviews Microbiology veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen in dieser Publikation die Vorteile und Risiken der modernen Genomsequenzierungstechnologie vor und zeigen Empfehlungen auf, um die Anwendung der Technologie für die klinische Versorgung und die globale TB-Kontrolle international zu standardisieren.

Die Diagnose, Behandlung und Verfolgung der Tuberkuloseerreger aus dem Mycobacterium tuberculosis Komplex erfolgt derzeit mit Hilfe unterschiedlichster Techniken. Durch das mittlerweile günstige und zudem sehr zuverlässige Verfahren zur Sequenzierung des gesamten Genoms der Erreger („Whole Genome Sequencing“, WGS) könnten viele dieser verschiedenen Techniken durch eine einzige Methode ersetzt werden. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der weitverbreitete Einsatz der WGS-Technologie aufgrund fehlender internationaler Standards zu Daten und Prozessen ohne Harmonisierung, Vergleichbarkeit und Validierung führen könnte.

>