Press Releases 2022

Zusätzlich dazu werden seit Mitte März ebenfalls Geflüchtete aus der Ukraine getestet, die in der Notunterkunft der ehemaligen Medizinischen Klinik untergebracht sind. In der Erstaufnahme auf dem Campus des FZBs können insgesamt 250 Menschen untergebracht werden.

Die anschließenden PCR-Untersuchungen werden am Nationalen Referenzzentrum für Mykobakterien (NRZ) am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum durchgeführt. Das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NRZs haben bereits früh in der Pandemie ihr Know-How und ihre Kapazitäten zur Verfügung gestellt und PCR-Test für die Mitarbeitenden und die COVID-Teststation am FZB ermöglicht. Seit dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie führen Sie zudem im Rahmen einer Kooperation mit der Weltgesundheitsorganisation verschiedene „capacity building“ Projekte zum Aufbau von SARS-CoV-2 Testkapazitäten in ressourcenschwachen Ländern durch.

„Als wir von den knappen PCR-Kapazitäten zum Nachweis von SARS-CoV-2 erfahren haben, konnten wir recht schnell unsere bereits bestehenden Untersuchungsverfahren zum Einsatz bringen. Auch die Abstrich-Teams des FZB waren im Vorfeld bereits im Rahmen von Reihenuntersuchungen an Kindertagesstätten im Einsatz, zudem bestehen sehr gute Kontakte zum Gesundheitsamt des Landkreises. Diesmal konzentrieren wir uns auf die Alten- und Pflegeheime, für deren Bewohner COVID-19 auch weiterhin eine gefährliche Erkrankung darstellt. Neben unseren Aufgaben als internationales Diagnostikzentrum freut sich unser Team, auch für die Patientinnen und Patienten in unserer direkten Umgebung etwas Gutes tun zu können.“, so Prof. Dr. Florian Maurer, der Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Mykobakterien am Forschungszentrum Borstel.