28.09.2026
Welche Rolle spielen Membrankontaktstellen bei der bakteriellen Pathogenese und Infektion?
Um dieser Frage nachzugehen, kamen 24 Projektleiter aus ganz Deutschland, die zwei wissenschaftliche Fachgebiete – die Lipidbiologie und die Infektionsbiologie – vertreten, im Zentrum für Strukturelle Systembiologie (CSSB) in Hamburg zusammen, um neue Ideen zu entwickeln und ein gemeinsames Forschungskonzept zu erarbeiten.
Der zweitägige JIM – Journal of Internal Medicine Think Tank wurde von Prof. Dr. Caroline Barisch initiiert und geleitet, die die Gruppe „Host-Microbe Interactome“ am Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Lungenzentrum, leitet, der Universität Hamburg angegliedert ist und am Centre for Structural Systems Biology (CSSB) tätig ist.
Im Rahmen des Treffens hielten Joost Holthuis, Guillaume Drinund Fikadu Tafesse inspirierende Keynote-Vorträge, in denen sie Perspektiven aus der Membranbiologie, der Lipidbiologie und der Infektionsforschung zusammenführten.
Der wissenschaftliche Austausch setzte sich weit über die Vorträge hinaus fort, unter anderem bei einem gemeinsamen Abendessen, das reichlich Zeit für Diskussionen und Networking bot. Der folgende Vormittag war einer intensiven Brainstorming-Sitzung gewidmet, bei der das kollektive Fachwissen – und ein wenig „Weisheit der Masse“ – der Gruppe genutzt wurde, um gemeinsame Themen, neue Verbindungen und Richtungen für eine zukünftige gemeinsame Forschungsinitiative zu identifizieren.
Ein großes Dankeschön an das „Journal of Internal Medicine“ für die Unterstützung und das Sponsoring des Think Tanks und dafür, dass es möglich gemacht wurde, diese beiden Gemeinschaften zusammenzubringen.

Kontakt
Prof. Dr. Caroline Barisch
Leiterin der Forschungsgruppe "Wirts-Mikroben Interaktom"
Email: caroline.barisch@cssb-hamburg.de