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© TMF e.V./Volkmar Otto

01.10.2026

BioMaterialBank Nord beim 14. Nationalen Biobanken-Symposium in Berlin

Die BioMaterialBank Nord - BMB Nord -  war mit zwei Beiträgen zum klinischem Biobanking und Datenintegration auf dem 14. Nationalen Biobanken-Symposium vertreten.

Rund 200 Expertinnen und Experten aus Biobanken, Forschung, Versorgung und Industrie kamen am 15. und 16. September 2026 in Berlin zum 14. Nationalen Biobanken-Symposium zusammen. Unter dem Motto „Biobanking neu denken!“ standen neue Forschungsinfrastrukturen, die Verknüpfung von Bioproben und Gesundheitsdaten sowie innovative Technologien und Qualitätsstandards im Mittelpunkt.

Die BMB Nord – gefördert vom Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum sowie dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) und dem Airway Research Center North (ARCN), war mit zwei Fachbeiträgen im wissenschaftlichen Programm vertreten. PD Dr. Karoline I. Gaede, Leiterin der BioMaterialBank Nord, stellte das Biobanking in klinischen Studien am Beispiel der vom DZL geförderten HANSE-Studie vor.

Mit dem Thema „Data Integration in Biobanking“ brachte Dr. Ramez Alkhatib vom Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum einen weiteren Beitrag ein. Die Verknüpfung von Bioproben mit strukturierten klinischen und wissenschaftlichen Daten ist eine wesentliche Voraussetzung, um vorhandene Ressourcen effizient für zukünftige Forschungsfragen nutzbar zu machen.

Das Symposium zeigte die große Bandbreite des modernen Biobankings. Zu den weiteren Themen gehörten unter anderem eine Industriesession zum Motto „Biobanking neu denken!“, Fragen zu Ethik und Recht sowie die Biobank-Plattform für Deutschland. Weitere Sessions widmeten sich der Vielfalt der Biobanken-Landschaft, der Bedeutung von Qualität im Biobanking und der Integration unterschiedlicher Datenquellen.

Kontakt

PD Dr. rer. nat. Karoline I. Gaede

PD Dr. rer. nat. Karoline I. Gaede

Leiterin "Biobank"

T +49 4537 / 188-7050
kgaede@fz-borstel.de

 

Ein besonderes Highlight war der Vortrag „Von alten Genomen zur Präzisionsmedizin – Neue Perspektiven für das Biobanking“ von Prof. Dr. Ben Krause-Kyora von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Der Leiter des aDNA-Labors am Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) zeigte, welche neuen Perspektiven die Analyse alter Genome für die biomedizinische Forschung und die Präzisionsmedizin eröffnet.

Das Nationale Biobanken-Symposium bot damit erneut eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Forschung, klinischer Versorgung, Biobanken und Industrie und unterstrich die Bedeutung vernetzter, qualitätsgesicherter Bioproben- und Dateninfrastrukturen für die zukünftige medizinische Forschung.

Weitere Informationen:

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